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Logbuch 01

01 – Das Projekt „wiemacheich.marketing“ entwickelt ein Eigenleben

Aus der Begleit-Dokumentation wird ein eigenständiges Projekt

wiemacheich.marketing-reborn Projekt

Am Anfang war die Rollenverteilung eigentlich klar.

reborn.messerschmieden.net sollte das eigentliche Projekt werden.

Dort wollte ich meine alte Webseite Messerschmieden.net Schritt für Schritt überarbeiten, bestehende Inhalte neu aufbereiten und die Seite technisch und inhaltlich wieder auf einen aktuellen Stand bringen.

Viele der Artikel sind aus der Begeisterung für das Schmiedehandwerk entstanden.

Sei es das Schmieden von Damast Stahl, das Schmieden von Messerklingen, das Beschreiben der Wärmebehandlung von Werkzeugstählen, der detaillierten Prozess-Beschreibung des Gasesse Bauens.

Vieles habe ich damals nicht aufgeschrieben, obwohl die Artikel zum Teil sehr umfangreich sind, gibt es dazu noch viel mehr zu sagen, viel mehr an Wissen zu vermitteln.

Das will ich nun mit dem Abstand einiger Jahre und der daraus gewonnenen Übersicht nachholen.

Das war zumindest der Plan und

wiemacheich.marketing sollte diesen Prozess begleiten.

Aber wie so oft, kommt es anders als "man" plant.

Also gewissermaßen wollte ich die Dokumentation darüber liefern:
Was mache ich? Warum mache ich es so? Welche Probleme treten auf? Und welche Lösungen funktionieren?

Je weiter ich mich allerdings mit dem geplanten Neuaufbau beschäftigte, desto deutlicher wurde, dass diese Dokumentation selbst immer mehr eigene Themen hervorbrachte.

Plötzlich ging es nicht mehr nur um Reborn

Schon bevor überhaupt größere Inhalte auf Reborn überarbeitet wurden, entstanden Fragen wie:

  • Welchen Website-Builder möchte ich künftig verwenden?

  • Wie soll eine moderne Beitragsstruktur aussehen?

  • Wie integriere ich Newsletter und Affiliate-Marketing sinnvoll?

  • Wie dokumentiere ich Entscheidungen und Fehler?

  • Wie kann KI mich beim Aufbau begleiten?

  • Wie lässt sich aus dieser Dokumentation später Content entwickeln?

  • Können daraus Checklisten, Templates oder andere Produkte entstehen?

Damit ging es plötzlich nicht mehr ausschließlich darum,
Messerschmieden.net neu aufzubauen.

Der Prozess selbst wurde interessant.

Und mit jedem gelösten Problem entstand neues Material.

Die Dokumentation wurde selbst zum Projekt

An diesem Punkt begann sich meine ursprüngliche Rollenverteilung zu verändern.

Aus:

Reborn ist das Projekt – wiemacheich.marketing dokumentiert es.

wurde zunehmend:

Reborn und wiemacheich.marketing sind zwei eigenständige Projekte, die sich gegenseitig mit Material versorgen.

Reborn bleibt dabei ein reales Praxisprojekt.

Dort muss tatsächlich etwas entstehen.

Artikel werden überarbeitet, Seiten neu gebaut, Inhalte strukturiert und später auch Produkte entwickelt und verkauft.

Auf wiemacheich.marketing kann ich dagegen dokumentieren, wie diese Arbeit entsteht.

Nicht nur das Ergebnis.

Sondern auch:
  • Entscheidungen

  • Irrwege

  • technische Probleme

  • Änderungen der ursprünglichen Planung

  • neue Arbeitsweisen

  • Einsatz von KI

  • Content-Entwicklung

  • Produktideen

Damit bekam die Seite plötzlich eine eigene Aufgabe.

Ein neuer Blick auf Content

Für mich war dabei eine Erkenntnis besonders wichtig:

Ich möchte Inhalte möglichst nicht zuerst theoretisch planen und anschließend künstlich mit Informationen füllen.

Mir liegt die umgekehrte Richtung deutlich mehr.

Erst etwas tatsächlich machen. Dann darüber schreiben.

Dadurch entsteht automatisch Material.

Ein Problem mit einem Website-Builder kann zum Logbucheintrag werden.

Die Lösung daraus kann später einen Fachartikel ergeben.

Aus mehreren ähnlichen Lösungen kann eine Checkliste entstehen.

Und aus einer Reihe solcher Bausteine vielleicht irgendwann ein größeres Produkt.

Die Dokumentation ist damit nicht mehr nur ein Bericht über ein Projekt.

Sie wird selbst zur Grundlage für neue Inhalte und Produkte.

Erkenntnis
Auch die Rolle der KI verändert sich

Parallel dazu hat sich meine Nutzung von KI verändert.

Ursprünglich hätte ich ChatGPT einfach für einzelne Fragen verwenden können.

Mit zunehmender Projektdauer entstand aber immer mehr Kontext.

Frühere Entscheidungen waren bekannt.

Verworfene Lösungen waren bekannt.

Meine Arbeitsweise wurde klarer.

Neue Fragen konnten dadurch immer stärker in den bisherigen Projektverlauf eingeordnet werden.

Auch das wurde plötzlich zu einem eigenen Thema:

Frage.
Was passiert eigentlich, wenn eine KI nicht nur einzelne Prompts beantwortet, sondern über längere Zeit gemeinsam mit mir an einem Projekt arbeitet?

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, wohin sich dieser Gedanke entwickeln würde.

Aber auch hier entstand bereits deutlich mehr als nur eine technische Hilfe beim Aufbau einer Website.

Eine neue Rollenverteilung

Damit sah die Struktur schließlich eher so aus:

reborn.messerschmieden.net
→ Fachwissen, reale Umsetzung, bestehende Inhalte, spätere Fachprodukte

wiemacheich.marketing
→ Dokumentation der Prozesse, Website-Aufbau, Marketing, KI-Arbeitsweise, Content- und Produktentwicklung

Die beiden Projekte bleiben miteinander verbunden.

Aber wiemacheich.marketing ist nicht mehr nur der Begleitkanal für Reborn.

Es hat begonnen, eine eigene Richtung zu entwickeln.

Erkenntnis
Aus der Dokumentation eines Projekts kann selbst ein neues Projekt entstehen, wenn der Weg genügend eigene Fragen, Entscheidungen und Erkenntnisse erzeugt.

Nächster Schritt

Wenn wiemacheich.marketing ein eigenständiges Projekt werden sollte, brauchte es auch eine eigene technische Grundlage.

Damit kam die nächste Frage auf:

Welchen Website-Builder möchte ich dafür eigentlich verwenden

 

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Logbuch 00 – Der Anfang

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