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Logbuch 02

02 – Ein neuer Website-Builder muss her

Welche Anforderungen mein neues System erfüllen sollte

Ein neuer Website-Builder muss her

Mit der Entscheidung, wiemacheich.marketing als eigenständiges Projekt weiterzuentwickeln, stellte sich ziemlich schnell eine ganz praktische Frage:

Womit baue ich die Seite eigentlich auf?

WordPress hatte ich installiert. Aber wie mache ich jetzt weiter?
Welches WordPress Theme soll es werden, bzw. welchen Website-Builder werde ich nutzen?

Bei den bisherigen Webseiten hatte ich über Lange Jahre mit Thrive Themes gearbeitet. Damit kannte ich bereits die Vorteile eines visuellen Builders und wusste ziemlich genau, wie ich künftig arbeiten wollte.

Gleichzeitig gab es aber Punkte, die mir nicht mehr so richtig gefielen, bzw. mich teilweise sogar störten.

Damit war klar:

Ich suchte nicht einfach irgendeinen neuen Page Builder.

Ich suchte ein System, das möglichst gut zu meiner bisherigen Arbeitsweise passt – ohne einige der Dinge mitzunehmen, die mich inzwischen störten.

Nicht nur Seiten gestalten

Auf den ersten Blick könnte die Aufgabe einfach wirken:

Einen Website-Builder auswählen, Startseite bauen, fertig.

Für mein Projekt reichte mir das aber nicht mehr.

wiemacheich.marketing sollte nicht nur aus einigen statischen Seiten bestehen.

Geplant waren unter anderem:

  • eine Startseite

  • eine Über-mich-Seite

  • Fachartikel

  • ein Logbuch

  • Landingpages

  • Newsletter-Anmeldungen

  • später Produkte und Angebote

  • möglicherweise weitere Webseiten nach demselben Prinzip

Damit wurde die Wahl des Builders zu einer grundsätzlicheren Entscheidung.

Denn ich wollte nicht einige Monate später feststellen, dass bestimmte Inhalte nur über Umwege funktionieren oder ich für Beiträge plötzlich wieder in einem völlig anderen Editor arbeiten muss.

Meine bisherige Arbeitsweise wurde zum Maßstab

Durch die Arbeit mit Thrive hatte ich bereits eine klare Vorstellung davon, was mir wichtig ist.

Besonders angenehm fand ich, dass ich Seiten und Beiträge weitgehend direkt im Builder bearbeiten konnte.

Ich wollte möglichst nicht ständig zwischen:

WordPress-Editor → Template → visueller Builder

wechseln müssen.

Gerade bei längeren Beiträgen sollte sich die Arbeit möglichst wie aus einem Guss anfühlen.

Damit standen erste Anforderungen fest
Der neue Builder sollte sich an meine Arbeitsweise anpassen – nicht umgekehrt.

Ich konnte mich nie so richtig mit der geteilen Arbeitsweise anfreunden.
Das Tempalte wird im WordPress Theme erstellt und der Inhalte wird im Text Editor geschrieben.

das habe  ich in frühen WordPress Seiten so gemacht.
Aber es war gefühlt immer eine ewige Bastelei, bis das Layout, das im Editor ok aussah dann auf der Seite im Template gepasst hat.
Oft hatten sich Bilder oder Textabschnitte verschoben und das Anpassen ging los.
Als dann der Gutenberg Editor kam,  war ich gerade dabei Thrive auszutesten. Die Arbeitsweise mit Thrive als Website-Builder lag mir deutlich mehr. Davon wollte ich nicht mehr abrücken

und somit waren für mich dabei unter anderem folgende Punkte wichtig:

  • Seiten visuell und möglichst direkt bearbeiten

  • Beiträge ebenfalls sinnvoll im Website-Builder erstellen können

  • globale Schriften, Farben und Styles verwenden

  • Templates für wiederkehrende Strukturen

  • responsive Bearbeitung

  • überschaubare Bedienlogik

  • möglichst wenig unnötige Verschachtelung

  • mehrere Webseiten mit einer Lizenz betreiben können

  • genügend Flexibilität für spätere Landingpages und Produkte

Nicht jeder Punkt musste perfekt erfüllt sein.

Aber die Grundrichtung musste stimmen.

Einfacher – aber nicht eingeschränkt

Eine Schwierigkeit lag darin, dass ich zwei Dinge gleichzeitig wollte.

Das System sollte einfacher und übersichtlicher sein als meine bisherige Lösung.

Es sollte mich aber nicht stärker einschränken.

Genau diese Kombination ist gar nicht so selbstverständlich.

Ein einfacher Builder kann angenehm zu bedienen sein, aber wichtige Möglichkeiten vermissen lassen.

Ein sehr leistungsfähiger Builder kann wiederum so viele Ebenen und Optionen besitzen, dass man sich ständig durch Menüs arbeitet.

Gesucht war also eher:
So viel Funktion wie nötig – mit möglichst wenig Reibung bei der täglichen Arbeit.

Auch die Zukunft spielte bereits eine Rolle

Noch etwas kam hinzu.

Wenn ich einmal einen sinnvollen Aufbau für wiemacheich.marketing entwickelt hatte, wollte ich Teile davon später auch für andere Projekte verwenden.

Besonders naheliegend war:

reborn.messerschmieden.net

Dort würde ebenfalls ein moderner Seitenaufbau benötigt.

Wenn sich Strukturen, globale Styles oder einzelne Bausteine übertragen ließen, könnte ich viel Arbeit sparen.

Damit wurde aus der Website-Builder Frage gleichzeitig eine Infrastrukturentscheidung für mehrere Projekte.

Meine Erkenntnis
Die Wahl welcher Website-Builder es werden soll, entscheidet nicht nur darüber, wie eine Seite aussieht. Sie bestimmt auch, wie ich später mit der Website arbeite.

Deshalb wollte ich diesmal nicht nur anhand von Demo-Seiten oder Funktionslisten entscheiden.

Ich brauchte einen Vergleichsmaßstab.

Und den hatte ich bereits.

Nächster Schritt

Über mehrere Jahre hatte ich mit Thrive Themes als Website-Builder gearbeitet.

Nicht alles daran gefiel mir – aber vieles funktionierte für meine Arbeitsweise sehr gut.

Bevor ich beurteilen konnte, ob ein anderes System besser passt, musste ich deshalb zunächst klären:

Was möchte ich von Thrive eigentlich behalten – und was möchte ich künftig anders haben?

Vorheriger Eintrag:
Logbuch 01 – wiemacheich.marketing entwickelt ein Eigenleben

 

Logbuch 03 – Thrive als Referenz
Was ich an der Arbeitsweise behalten wollte – und was mich zunehmend störte.

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