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Logbuch 03

03 Thrive Themes als Referenz

Was ich an der Arbeitsweise mit dem Thrive Theme Builder behalten wollte, und was mich zunehmend störte

Thrive Themes

Nachdem klar war, welche Anforderungen mein neuer Website-Builder grundsätzlich erfüllen sollte, hatte ich einen entscheidenden Vorteil:

Ich musste nicht bei null anfangen.

Über mehrere Jahre hatte ich mit Thrive Themes bzw. Thrive Architect gearbeitet und damit verschiedene Webseiten aufgebaut und gepflegt.

Ich kannte also nicht nur einzelne Funktionen eines Website-Builders, sondern hatte bereits eine ziemlich genaue Vorstellung davon entwickelt, wie ich gerne arbeite.

Thrive wurde dadurch automatisch zu meinem Vergleichsmaßstab.

Vieles an Thrive Themes funktionierte für mich gut

Ein Punkt war für mich besonders wichtig:

Ich konnte Seiten und Beiträge direkt im visuellen Builder bearbeiten.

Gerade bei längeren Beiträgen gefiel mir diese Arbeitsweise.

Ich musste nicht zuerst einen Text im WordPress-Editor schreiben, anschließend ein Template öffnen und dann zwischen verschiedenen Systemen überlegen, welche Einstellung eigentlich wo sitzt.

Stattdessen hatte ich Inhalt und Gestaltung weitgehend an einem Ort.

Das fühlte sich für mich wesentlich unmittelbarer an.

Was ich unbedingt behalten wollte:

  • Seiten direkt im visuellen Builder bearbeiten

  • Beiträge ebenfalls direkt gestalten können

  • Inhalt und Layout möglichst gemeinsam sehen

  • Bilder, Buttons und andere Elemente frei zwischen Textabschnitten einsetzen

  • wiederkehrende Gestaltungselemente verwenden

  • das Ergebnis während der Bearbeitung direkt beurteilen können

Diese Arbeitsweise hatte sich für mich über Jahre bewährt.

Ein neuer Builder musste deshalb nicht zwingend genauso funktionieren wie Thrive.

Aber bei diesem Punkt wollte ich möglichst keinen Rückschritt machen.

Gerade bei längeren Beiträgen wurde das wichtig

Bei meinen Webseiten bestehen Inhalte nicht nur aus kurzen Landingpages.

Ein Fachartikel kann beispielsweise aus:

  • mehreren Textabschnitten

  • Bildern

  • Zwischenüberschriften

  • Hinweisboxen

  • Tabellen

  • Buttons

  • Affiliate-Hinweisen

  • Downloads

bestehen.

Soweit dann meine Anforderungen.
Mal sehen was sich mit einem neuen Builder umsetzen lässt.

Ich möchte solche Elemente möglichst dort einbauen können, wo sie inhaltlich sinnvoll sind.

Genau deshalb gefällt mir ein rein getrennter Workflow aus:

Texteditor → Template → fertige Darstellung

weniger gut.

Ich möchte beim Aufbau sehen, wie der Beitrag tatsächlich aussieht.

Trotzdem gab es Punkte, die mir nicht ganz so gut gefielen.

Thrive Themes war für mich also keineswegs ein schlechtes System.

Trotzdem hatte sich über die Jahre einiges angesammelt, was mich dann doch hin und wieder störte.

Vor allem die Struktur empfand ich teilweise als recht verschachtelt. Das ist gerade dann ärgerlich, wenn man wie ich z.B. nur

schnell eine kleine Korrektur vornehmen wollte ich mich aber irgendwo in den Tiefen der Seitenstruktur verirrte.

Viele Möglichkeiten bedeuten eben auch:

  • mehr Menüs

  • mehr Untermenüs

  • mehr Einstellungen

  • mehr Stellen, an denen eine bestimmte Option liegen könnte

Wenn man ein System lange kennt, findet man sich darin zurecht.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Arbeitsweise optimal ist.

Meine eigentliche Frage war deshalb nicht:
Ist Thrive gut oder schlecht? Denn das ist es definitiv nicht.
Sondern:
Kann ich die für mich guten Teile dieser Arbeitsweise behalten und gleichzeitig mit einem übersichtlicheren System arbeiten?

Das war ein wesentlich sinnvollerer Vergleichsmaßstab.

Auch Kosten und Anzahl der Webseiten spielten eine Rolle

Hinzu kam, dass ich künftig mehrere Projekte mit demselben Grundsystem betreiben wollte.

Neben wiemacheich.marketing standen beispielsweise:

  • reborn.messerschmieden.net

  • später Messerschmieden.net

  • möglicherweise weitere Projekt- oder Kundenseiten

auf der Liste.

Damit wurden neben der Bedienung auch Themen wie Lizenzmodell, Anzahl nutzbarer Webseiten und Wiederverwendbarkeit von Strukturen interessanter.

Ich wollte möglichst nicht für jedes neue Projekt wieder bei null beginnen.

Thrive wurde für mich zur Prüfreferenz

Meine Anforderungen an einen neuen Website Builder entstanden also nicht nur aus Funktionslisten oder Vergleichstabellen.

Sie kamen aus meiner bisherigen praktischen Erfahrung.

Ich wusste inzwischen ziemlich genau:

Das möchte ich behalten.

Und ebenso:

Das möchte ich möglichst einfacher haben.

Meine Erkenntnis
Ein Werkzeug, mit dem man lange gearbeitet hat, ist nicht nur ein altes System. Es liefert einen wertvollen Referenzmaßstab für die Auswahl des nächsten.

Dadurch musste ein neuer Website Builder Thrive Themes für mich nicht in jeder Einzelfunktion schlagen.

Er musste vor allem meine wichtigen Arbeitsweisen erhalten und gleichzeitig dort einfacher werden, wo mich Thrive zunehmend störte.

Nächster Schritt

Mit diesem Referenzmaßstab konnte ich nun einen anderen Builder ausprobieren.

Mein erster Versuch führte zu Divi.

Auf dem Papier klang vieles interessant.

In der praktischen Arbeit zeigte sich allerdings ziemlich schnell, dass genau ein für mich wichtiger Punkt Probleme verursachte.

 Logbuch 04 – Der Versuch mit Divi
Warum der Workflow bei Beiträgen für mich nicht funktioniert hat.

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